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Aufbau von Eltern- und Angehörigenkreisen

TIPPS und Ratschläge zur Umsetzung

Unten anliegend oder durch Anklicken auf den nachfolgend unterstrichenen Text das aktuelle Starthilfe-Paket Leitfaden zum Aufbau von Selbsthilfegruppen, herausgegeben von der NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen).
Zudem nachfolgende Tipps zum Einrichten und zum Aufbau eines Elternkreises:

  1. Suchen Sie den Kontakt mit einer Drogenberatungstelle und/oder einer Selbsthilfekontaktstelle (z.B. KISS) oder auch mit der ARWED.
  2. Wichtig ist, dass Sie für den Elternkreis einen neutralen Raum finden, in dem Sie sich treffen können. Sie sollten z.B. bei Kirchengemeinden, Volkshochschulen, bei einer Selbsthilfekontaktstelle KISS, der örtlichen Drogenberatung oder auch bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung nachfragen.
  3. Ebenso wichtig ist, dass Sie sich regelmäßig treffen:
    - z.B. alle 14 Tage, also zweimal im Monat.
    - die Anfangs- und Endzeiten sollten festgelegt werden (Zeitraum jeweils ca. 1,5 bis 2 Stunden).
  4. Ein Elternkreis sollte nicht zu groß sein. Eine Anzahl von 25 Personen ist erfahrungsgemäß eine Maximalgrenze, damit alle Beteiligten sich entsprechend einbringen oder auch nur zuhören können.
  5. Sie sollten Kontakt mit der örtlichen Presse finden, damit Ort und Zeit der Treffen in den Regionalzeitungen veröffentlich werden. Nach Anlauf der Gruppe kann auch ein lokaler Reporter eingeladen werden, der zusammenhängend über den neuen Elternkreis und dessen Aufgaben und Ziele berichten kann.
  6. Zur Öffentlichkeitsarbeit gehört z.B. auch, dass entsprechende Flyer und/oder Informationsbroschüren erstellt werden (die Erstattung der auflaufenden Kosten kann über die örtlichen Krankenkassen beantragt werden). Diese Unterlagen können z.B. bei Ärzten, Apotheken, Drogenberatungsstellen, Gesundheits- und Jugendämtern ausgelegt werden.
  7. Die örtlichen Krankenkassen gewähren gemäß gesetzlicher Vorgabe finanzielle Unterstützung sowohl für auflaufende Pauschalkosten als auch für projektorientierte Maßnahmen der Elternselbsthilfe / Elternkreisarbeit.
    Siehe hierzu auch die Rubrik "Fördermittel für Elternkreise"
    Hierbei ist Ihnen die ARWED gerne bei der Beantragung behilflich und berät Sie gerne zur möglichen Vorgehensweise.
  8. Wichtig ist es zudem, an entsprechenden Seminaren und Informationsveranstaltungen teilzunehmen (z.B. Seminare und Veranstaltungen der ARWED), um aktuelle und wichtige Informationen zu erhalten. Aber auch, um andere gleichbetroffene Eltern oder Teilnehmer anderer Elternkreise kennenzulernen und sich mit Ihnen auszutauschen.

Die ARWED steht Ihnen als NRW-Landesvereinigung unterstützend bei Ihren Fragen zur Verfügung – sprechen Sie uns an und nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.
2014-StarthilfeAufbauSelbsthilfegruppen-Gesamtmappe.pdf