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Eltern- und Angehörigenkreise zur Selbsthilfe

Eltern- und Angehörigenkreise in diesem Sinne sind Selbsthilfegruppen für Eltern und Angehörige von drogenkranken und drogengefährdeten Menschen und arbeiten nach dem Grundsatz:

- Eltern helfen Eltern und Angehörigen -

In Elternkreisen können sich Eltern und Angehörige in entspannter Atmosphäre zusammenfinden. Die Gruppenteilnehmer helfen durch Zuhören und Austausch von Erfahrungen, die Ratlosigkeit und Angst zu überwinden. Sie tragen zur Entlastung und Stärkung von Angehörigen bei, sie helfen

  • neuen Mut - neue Kraft zum Leben zu gewinnen,
  • die eigenen Bedürfnisse wieder in den Vordergrund zu stellen, 
  • ihre Betroffenheit als Chance für sich selbst zu nutzen und 
  • Krisen als Wendepunkte im eigenen Leben zu erfahren.

In der Gruppe sind Eltern und Angehörige

  • nicht mehr isoliert,
  • finden Aufmerksamkeit und Verständnis,
  • können lernen, was Sucht bedeutet und
  • das eigene Verhalten betrachten sowie die
  • Einstellung gegenüber Suchtkranken verändern.

Der Wunsch nach Anonymität wird selbstverständlich respektiert. Elternkreise geben grundsätzlich keine Informationen, auch nicht über teilnehmende Personen und deren Familien weiter.

Bei aller Sorge, aller Not und Verzweiflung:

  • Die eigene Befindlichkeit soll immer Vorrang haben.
  • Suchtkranke Kinder und Jugendliche brauchen informierte, handelnde Eltern und Angehörige.
  • Ein Rückfall sollte als Bestandteil der Abhängigkeitserkrankung und nicht als persönliches Versagen oder moralisches Scheitern des suchtkranken Kindes betrachtet werden.
  • Durch die Arbeit in den Elternkreisen und auch bei Teilnahme an den Seminaren und Veranstaltungen können wir wertvolle Menschen kennen lernen und eine Vielzahl nützlicher Anregungen bekommen.

Wir wünschen uns allen im Umgang mit unseren Kindern und Angehörigen immer eine glückliche Hand.