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Entstehung und Aufbau der ARWED

  • Im Jahr 1991 setzten sich Mütter und Väter von drogenkranken Kindern zusammen und bildeten einen Sprecherkreis, der sich zur Aufgabe gestellt hat, Eltern von drogenkranken und drogengefährdeten Kindern im westfälisch-lippischen Kreis zu vertreten.

  • Es ging vorrangig darum, die Anliegen, Probleme und Nöte der Angehörigen von drogenkranken Jugendlichen / Kindern nach Außen darzustellen und öffentlich zu machen.

  • Die Angehörigen von drogenkranken / drogenabhängigen Menschen wurden zur damaligen Zeit in der Drogenpolitik und im Bereich der Medizin nicht berücksichtigt und auch nicht in die Therapie- und Gesundungsphase der an Drogen Erkrankten einbezogen.

  • Aus diesem Sprecherkreis bildete sich relativ schnell auf Wunsch und mit fachlicher Unterstützung  der Landespolitik und der öffentlichen Verwaltung die AWED e.V. (Arbeitskreis Westfälisch-Lippischer Elternkreise Drogengefährdeter und Abhängiger Menschen e.V.)

  • Als sich der Verband der Elternkreise im Rheinland mit Sitz in Düsseldorf auflöste, wurde im September 2001 aus der ehemals AWED die heutige ARWED e.V. (Arbeitsgemeinschaft der Rheinisch-Westfälischen Elternkreise Drogengefährdeter und Abhängiger Menschen in NRW e.V.) als Landesverband für Nordrhein-Westfalen gegründet und die nordrheinischen sowie die westfälischen und lippischen Eltern- und Angehörigenkreise in der Verbandsbetreuung zusammengeführt.

  • Noch heute setzt sich das ehrenamtlich und unentgeltlich arbeitende ARWED-Team aus direkt betroffenen Eltern von drogenkranken Kindern zusammen. Diese Eltern sind unmittelbar mit dem Krankheitsbild und den eventuell entstehenden Auswirkungen verbunden und können somit auch fachlich die Interessen der Angehörigen- und Elternkreise vertreten.

  • Im Jahr 2016 feierte die ARWED ihr 25-jähriges Bestehen im Rahmen der ARWED-Elternkreistagung in der Akademie Biggesee in Attendorn-Listernohl.