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Tagungen, Seminare, Podcasts & mehr

Eine Übersicht der ARWED-Veranstaltungen finden Sie detailliert auf dieser Seite. Ebenso können Sie sich hier für die einzelnen Veranstaltungen bequem online anmelden. Eine Jahresübersicht 2020 finden Sie zudem als PDF-Datei: ARWED Veranstaltungsübersicht 2020 Download

Die Durchführung der Veranstaltungen erfolgt vorbehaltlich der Kostengenehmigung durch die fördernden Krankenkassen. Anpassungen bleiben vorbehalten. 

Sie haben Fragen? Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Ansprechpartnerin zu unseren Veranstaltungen ist Sabine Link: sabine.link@arwed-nrw.de

Veranstaltungen des Bundesverbandes der Elternkreise (BVEK) finden Sie auf der Homepage des BVEK: Link www.bvek.org


Zu den vergangenen Veranstaltungen

Podcast: Ambulante Suchthilfe - wichtig und unverzichtbar! Auch in der Corona-Krise

Die Corona-Krise führt uns Eltern und Angehörigen – jetzt, wo nicht mehr alles so reibungslos funktioniert (hat) – klar vor Augen, wie wichtig die ambulante Suchthilfe ist und was dort täglich geleistet wird.

Ein guter Grund für uns, einmal einen genaueren Blick auf die ambulant Suchthilfe im Rahmen dieser Podcast-Serie zu werfen, die von den Kölner Journalistinnen der kabine1.com im Auftrag der ARWED e.V. gemeinsam mit Mitgliedern der ARWED produziert wurde.

3. Folge: Erfahrungen aus der Selbsthilfegruppe: ambulante Hilfe für Eltern, die auch in Krisenzeiten trägt – und was Beratungsstellen für uns und unsere Betroffenen leisten

Hier gehts zu den Podcasts der 3. Folge

2. Folge: Was Betroffenen fehlt, wenn die Hilfe fehlt – und was ist ambulante Suchthilfe überhaupt?

Hier gehts zu den Podcasts der 2. Folge

1. Folge: Wenn die ambulante Versorgungen ins Stocken gerät – Erfahrungen und Lösungswege im Corona-Lockdown…

Hier gehts zu den Podcasts der 1. Folge

ARWED geht vor Ort: 2. Informationsveranstaltung 2020 06.06.2020

Auf der Suche nach (Sucht-) Hilfe in NRW unterwegs mit dem Tagesthema:

„Alles außer Kontrolle?“ – Anlaufstellen für Drogensüchtige in Not

Wir Eltern und Angehörige haben große Ängste – teilweise Todesangst – , dass unsere Sorgenkinder durch ihren Konsum „auf der Straße landen“, dort völlig auf sich alleine gestellt sind, verbunden mit allen Risiken für Leib und Leben.

Um in dieser Not die Betroffenen nicht allein zu lassen, sondern (Überlebens-)-Hilfe zu leisten, entstanden seit den 70er Jahren in einigen Städten Deutschlands niederschwellige Angebote für die Konsumierenden illegaler Drogen. Die „Krisenhilfe“ in Bochum, ist eine dieser heute 25 Einrichtungen in Deutschland. Das Angebot entstand aus der Initiative engagierter Bürger heraus und umfasst heute ein Kontaktcafe, die drogentherapeutische Ambulanz und den Drogenkonsumraum. Das Team dort leistet akute Krisenhilfe und medizinische Versorgung. Es wird die Möglichkeit gegeben, „sauber“ zu konsumieren. Man kann dort essen, duschen, Wäsche waschen und es wird versucht mit den Betroffenen den Faden für den Einstieg in den Ausstieg zu knüpfen.

Die Mitarbeiter der Krisenhilfe stellen uns die Idee und das Konzept dahinter vor und vermitteln uns eine Eindruck, wie diese Hilfe vor Ort konkret geleistet wird.

Referenten: Mitarbeiter der Krisenhilfe Bochum

Uhrzeit: 14:00 h bis 17:00 h

Ausrichter: Krisenhilfe, Bochum

Ort: Krisenhilfe, Bochum, Viktoriastr. 67, 44787 Bochum

Die Teilnahme ist kostenfrei

Aus gegebenem Anlass findet diese Veranstaltung nicht statt!

Viktoria Str. 67
44787 Bochum

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Jahresfachtagung der ARWED für Eltern und Angehörige 19.06.2020 – 21.06.2020

– in Kooperation mit den Landschaftsverbänden NRW

Thema der Jahresfachtagung:

„Betroffene wissen wo es lang geht!“
Einsatz von Betroffenen in der professionellen Suchthilfe – Einladung zum Trialog

Der Einsatz von „Experten aus Erfahrung“ als professionelle Mitarbeiter setzt sich in der psychiatrischen Versorgung zunehmend durch. Beflügelt wird diese Entwicklung u.a. dadurch, dass deren Ausbildung inzwischen nach Qualitätsstandards erfolgt und  (EX-IN = „Experienced-Involvement/ Genesungsbegleiter*in). Ex-Konsumierende als ausgebildete EX-IN kennen die Sucht und wissen um den schweren Weg aus der Sucht aus eigener Erfahrung. Deshalb können sie mit Betroffenen von der Alltagsbegleitung bis zur Gesesungsbegleitung im Krankenhaus oder Reha sehr authentisch und auf Augenhöhe in Kontakt gehen. Sie stärken vorallem die gesunden Anteile und Ressourcen der Betroffenen bzw. geben ihnen durch ihr Vorbild Hoffnung auf ein lebenswertes Leben in der Zukunft. Ihr Einsatz/ Beschäftigung ist in der Suchtversorgung in NRW aber noch eher punktuell.

Nach einer Einführungsrunde in das Thema am Eintreffabend Freitags, werden wir am Samstag wie letztes Jahr mit Betroffenen und Professionellen gemeinsam in den „trialogischen Austausch“ gehen. Wir wollen gemeinsam erarbeiten, wo der Einsatz von Betroffenen in der Suchthilfe sinnvoll ist und wie der vermehrte Einsatz auch in der Suchthilfe in NRW vorangebracht werden kann. Als Referenten/ Austauschpartner werden wir ein Behandler-Team (Arzt/Ex-IN) aus der Suchtstation der LVR-Klinik Langenfeld  zu Gast haben , das von seiner Arbeit und Erfahrung berichten wird. Weiterhin wird ein „Erfahrungskundiger“ aus den Niederlanden bei uns sein. Dort sind Ausbildung und Beschäftigung von Betroffenen in Suchthilfeeinrichtungen fester Bestandteil der kommunalen Versorgung.

Am Sonntag begrüßen wir als Referentin eine Angehörige aus Hamburg, die die Ex-In-Ausbildung durchlaufen hat und Eltern und Angehörige berät/ begleitet. Mit ihr werden wir in den Austausch darüber gehen, ob die Unterstützung von Eltern und Angehörigen durch“professionalisierte“ Eltern und Angehörige mit Erfahrung auch für uns in NRW ein Gewinn sein könnte.

Moderation: Frank Schulte-Derne, LWL Referat Sucht

Veranstaltungsort: Akademie Biggesee, Attendorn

Aus gegebenem Anlass findet diese Veranstaltung nicht statt!

Ewiger Str. 7-9
57439 Attendorn

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ARWED geht vor Ort: 3. Informationsveranstaltung 2020 12.09.2020

Auf der Suche nach (Sucht-) Hilfe in NRW unterwegs mit dem Tagesthema:

Reha-Behandlung Drogensucht: „Was passiert hinter den Kulissen?“
Die Salus Klinik Hürth stellt sich vor

Die Salus-Klinik ist ein Suchtfachklinik für die Adaptionsbehandlung. Darunter versteht man die 2. Phase der medizinischen Rehabilitation abhängigkeitserkrankter Menschen. Sie richtet sich an Patienten, die direkt im Anschluss an die Entwöhnungsbehandlung noch weitere Unterstützung benötigen. Die Klinik bietet Adaptionsbehandlung für unsere betroffenen Drogensüchtige an, u.a. auch für diejenigen, bei denen die Sucht mit weiteren psychischen Erkrankungen einhergeht (z.B. Depression, Angststörungen, Psychosen). Die moderen Klinik genießt einen hervorragenden Ruf und bindet auch in vorbildlicher Weise Angehörige in die Behandlung ein.

Die Mitarbeiter der Klinik werden uns einen Einblick „von innen“ geben. Wir lernen Räumlichkeiten und Behandlungsangebote sowie die Behandlungskonzepte der Klinik kennen. und erhalten so eine konkrete Vorstellung davon, wo und wie unsere Sorgenkinder während einer Suchtbehandlung untergebracht sind und was sie dort erleben/ erfahren.

Referenten: Mitarbeiter der Salus-Klinik Hürth

Uhrzeit: 14:00 h bis 17:00 h

Ausrichter: Salus-Klinik Hürth

Ort: Hürth

Die Teilnahme ist kostenfrei

ARWED - Besinnungstage 23.10.2020 – 25.10.2020

Arbeitstitel:

„Glücklich sein trotz unserer Sorgen?!“ Eine Anleitung zum Glücklichsein

Das bewährte Seminarangebot „Besinnungstage“ wird von der ARWED im 2-jährigen Rhythmus angeboten. Es richtet sich an betroffen Eltern und Angehörige, die wegen der Drogensucht Ihres Angehörigen/ ihres Kindes ihre eigenen Bedürfnisse über einen langen Zeitraum weit hintenangestellt haben.

Bei diesem Seminar sind sie goldrichtig, wenn folgende Aussage auf Sie zutrifft: „Eigentlich bin ich ganz anders – ich komm nur so selten dazu!“.  Die Besinnungstage sind ein Wochenende um Freude zu empfinden, zu lachen, zu entspannen, zu atmen… Die in der in der Selbsthilfe bereits sehr bewährten Seminarleiterinnen geben den Teilnehmenden die Chance, sich selbst zu begegnen und wieder in ihre Kraft zu kommen.

Referentinnen: Anka Hansen und Manuela Emrich

Veranstaltungsort: Akademie Biggesee, Attendorn

Kosten: EZ  90,00 € / DZ = 85,00 €

Ewiger Str. 7-9
57439 Attendorn

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Anmeldeschluss: 25.09.2020

ARWED - Seminar: Moderationsworkshop 07.11.2020

Arbeitstitel:

„Keiner trägt die Last allein: Gruppenmoderation leicht gemacht!“

Referentin: Andrea Göritz, Bremen

Veranstaltungsort: Aesculap-Akademie, Bochum

Bei vielen Selbsthilfegruppen, insbesondere bei neuen Kreisen, bestehen Unsicherheiten, wie die Gruppenabende moderiert und gestaltet werden können, damit es zu einem guten Miteinander kommt. Weiterhin treibt die Sorge um, durch die Übernahme der Gesprächsleitung in der Gruppe zu sehr in eine Leitungsfunktion gedrängt zu werden und die Last der „Gruppenarbeit“ alleine tragen zu müssen.

Fragen, die durch den Workshop leiten sollen:

Die Referentin Andera Göritz ist in der Elternselbsthilfe sehr erfahren und hat auch bereits für unseren Bundesverband Moderationstrainings gegeben. Sie wird viele nützliche Tipps geben und auch über Übungen vermitteln, was in der Gruppenkommunikation zu beachten ist. Weiterhin wird sie den Teilnehmenden Raum für den Erfahrungsaustausch gegeben.

Uhrzeit: 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten: 10 €/ TN

Gesundheitscampus - Süd 11-13
44801 Bochum

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Fachaustausch und Strategiegespräch der Kreise und Mitgliederversammlung 13.11.2020 – 15.11.2020

Thema des Fachaustauschs der Kreise:

„Veranstaltungen / Vorhaben in meinem Eltern-/Angehörigenkreis – warum und wie?“

Moderation: Peter Schmidt, Guided Reinvention

Veranstaltungsort: Düsseldorf

Kosten: EZ  90,00 € / DZ = 85,00 €

Düsseldorfer Str. 1
40545 Düsseldorf ·

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Anmeldeschluss: 16.10.2020